Dates

Texts and Annotations from 1942 to 2022

Themes

Capitalocene Critique Domesticity Feminism Food Gender Learning Shared space Ways of thinking Women as architects

Publication Types

Anthology Book Book chapter Essay

Authors
Arundhati Roy
Elizabeth Bowen
Frida Grahn
Silvia Federici
Tomris Uyar

Selected Bibliography

Glossator

Published on 22 October 2023 by
Women Writing Architecture
womenwritingarchitecture.org

[{"page_number":"3","note":"If you browse the homepage, you will quickly and often come across Silivia Federici; she is mentioned or discussed a total of 8 times. I admit I did not know her before. The complicated long title expresses a relevance of the topic for us today; both socially and for me personally in my current life situation. I wanted to find out more about the insights contained in the underlying, politically left-wing theses.\r\n\r\n\r\n***\r\n\r\n\r\nSt\u00f6bert man auf der Homepage so st\u00f6\u00dft man schnell und oft auf Silivia Federici; sie wird insgesamt 8-mal erw\u00e4hnt oder besprochen. Ich gebe zu ich kannte sie vorher nicht. Der kompliziert lange Titel dr\u00fcckt eine Relevanz des Themas f\u00fcr uns heute aus; gesellschaftlich wie auch f\u00fcr mich pers\u00f6nlich in meiner aktuellen Lebenssituation. Davon wollte ich mehr erfahren welche Erkenntnisse in den zugrunde liegenden der durchaus politisch linken Thesen stecken.","endnote":false},{"page_number":"4","note":"At first I thought of the Moroccan national dish and was surprised to learn that Tomris Uyar is Turkish. The annotation of Yagm\u00fcr Kult\u00fcr, which I had the pleasure of getting to know during the workshop, makes you curious about a Turkish literary figure that was previously unknown to me. As long as you don't speak Turkish, you will still be deprived of her work. The books have not yet been translated.\r\n\r\n\r\n\r\n***\r\n\r\n\r\nDa musste ich erst an das marokkanische Nationalgericht denken und wurde \u00fcberrascht, dass Tomris Uyar T\u00fcrkin ist. Die Annotation von Yagm\u00fcr Kult\u00fcr, welche ich wiederum w\u00e4hrend der Workshops kennenlernen durfte, macht einen neugierig auf eine bis dato f\u00fcr mich unbekannte literarische Figur der T\u00fcrkei. Solange man des T\u00fcrkischen nicht m\u00e4chtig ist, wird einem ihr Werk auch noch vorenthalten bleiben. Die B\u00fccher sind bis heute nicht \u00fcbersetzt.","endnote":false},{"page_number":"5","note":"Gerard Carty (director at Grafton Architects ) has compiled his own collection for Elisabeth Bowen, the author of Seven Winters; it contains only works by Bowen. This was enough to arouse my interest in who is behind this name.\r\n\r\n\r\n***\r\n\r\n\r\nGerard Carty hat f\u00fcr Elisabeth Bowen, der Autorin von Seven Winters eine eigene Collection zusammengestellt; darin sind ausschlie\u00dflich Werke von Bowen enthalten. Das gen\u00fcgte um mein Interesse, wer sich hinter diesem Namen verbringt, zu wecken.","endnote":false},{"page_number":"6","note":"Who knows Lu Wenyu? I didn't know her. But she has met the same fate as Denise Scott Brown, whom at least and rightly almost everyone knows. The scandal is the same. Just like Denise, she was denied the award and recognition of her proven co-authorship by the jury of the prestigious Pritzker Prize and only awarded to her husbands. The Scott-Brown \/ Venturi case dates back to 1991. Well, one could say, as bad as that is, it is after all more than 30 years ago and 20 years after the introduction of women's voting rights in Switzerland. In the case of the Chinese office Amateur Studio by Lu Weny and her partner (the sole Pritzker Prize winner) Wang Shu, we are talking about 2012.\r\n\r\n***\r\nWer kennt Lu Wenyu? Ich kannte sie nicht. Aber ihr ist dasselbe Schicksal zu teil geworden wie Denise Scott Brown, die zumindest und zu Recht fast alle kennen. Der Skandal ist der gleiche. Die Auszeichnung und W\u00fcrdigung ihrer nachweisliche Co-Autor*innenschaft wurde ihr genauso wie Denise von der Jury des renommierten Pritzker-Preises versagt und jeweils nur ihren M\u00e4nnern zugesprochen. Der Fall Scott-Brown \/ Venturi datiert auf 1991. Gut k\u00f6nnte man sagen, so schlimm das ist, es liegt immerhin \u00fcber 30 Jahre zur\u00fcck und 20 Jahre nach Einf\u00fchrung des Frauenwahlrechtes in der Schweiz. Im Falle des chinesischen B\u00fcros Amateur Studio von Lu Weny und ihrem Partner (dem alleinigen Pritzkerpreistr\u00e4ger) Wang Shu sprechen wir vom Jahr 2012.","endnote":false},{"page_number":"7","note":"Also recommended in this context: the little podcasts by WWA. Helen and Emilie had a conversation with editor Frida Grahn. Episode No.3. Perhaps a conversation with Lu Wenyu would be a logical follow-up.\r\n\r\n\r\n***\r\n\r\n\r\nAuch empfehlenswert: die kleinen Podcasts von WWA. Helen und Emilie haben mit der Herausgeberin Frida Grahn ein Gespr\u00e4ch gef\u00fchrt. Episode Nr.3. Vielleicht w\u00e4re ein Gespr\u00e4ch mit Lu Wenyu eine logische Folge.\r\n\r\n\r\n\r\n***\r\n\r\n\r\nThe global success of the novel \"God of Small Things\" is my point of connection with the Kerala-born writer Arundhati Roy. I was not yet twenty when the book was published, and I did not understand everything then. Keywords like multi-religious society, power relations between classes, injustices of the Hindu caste system, rights of women and of oppressed classes in 20th century India, burned themselves into my mind. These themes continue to haunt Roy today as a political activist. They are issues we, as part of the society of the global north, are increasingly confronted with and therefore cannot be dismissed as a purely Indian phenomenon.","endnote":false},{"page_number":"8","note":"Den Welterfolg des Romans \u201eGott der kleinen Dinge\u201c ist mein Ankn\u00fcpfungspunkt mit der aus Kerala stammenden Schriftstellerin Arundhati Roy. Ich war noch keine zwanzig als das Buch erschien und ich habe damals nicht alles verstanden. Schlagworte wie multireligi\u00f6se Gesellschaft, Machtverh\u00e4ltnisse zwischen Klassen, Ungerechtigkeiten des hinduistischen Kastensystems, Rechte von Frauen und von unterdr\u00fcckten Schichten im Indien des 20. Jahrhundert, brannten sich mir ein. Dieses Thema verfolgt Roy auch bis heute als politische Aktivistin. Themen denen wir uns an vielen Stellen immer mehr auch im globalen Norden konfrontiert sehr und daher nicht als rein indischen Ph\u00e4nomen abzustempeln.","endnote":false},{"page_number":"13","note":"Helen und Emilie haben mich im September 2023 zum WWA-Erntezeit Workshop \u201eBeing A Stranger\u201c nach Ennenda eingeladen. Ich kannte WWA und die dazugeh\u00f6rige digitale Plattform, eine \u00fcber die Zeit sukzessiv immer umfangreicher werdende Datenbank in Form einer Homepage, bereits und habe vor l\u00e4ngerer Zeit auch schon eine Annotation geschrieben. Ich gebe aber offen zu, dass ich mich weder umf\u00e4nglich noch intensiv mit der Plattform auseinandergesetzt hatte. Die Vorbereitung auf den Workshop hat mich daher dazu gebracht es zu tun und mir die Zeit f\u00fcr ein Eintauchen in die Plattform zu nehmen.\u00a0\r\n\r\n\r\nDer Homepage von WWA ist eine differenzierte Mechanik hinterlegt, die sich einem nicht im ersten Moment erschlie\u00dft und die von der jeweiligen Nutzer*in zu Beginn einen Moment Geduld abverlangt sie zu erfassen. Ich brauchte auch einen Moment, um zu verstehen, wie die Datenbank der Literaturkritik angelegt ist und welche Leistungsf\u00e4higkeit ihr inne wohnt. Sobald sich die Bedeutung des Farbcodes von blau, gr\u00fcn und gelb oder die unterschiedlichen Begriffe f\u00fcr die Kategorisierung der Beitr\u00e4ge erschlie\u00dft, ist es im ersten Schritt sehr leicht vielf\u00e4ltige Literaturverkn\u00fcpfungen zu erstellen und ein ganz pers\u00f6nlichen Pfad der eignen Interessen verfolgen. Am Ende hat man den Eindruck in Dialog mit den jeweiligen Kritiker zu treten, obwohl alles online und statisch ist.","endnote":true}]